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Unter dem Motto „Mobilität in Stadt und Land“ gaben Landeshauptmann Hans Niessl, Willi Nowak, VCÖ, und Harald Wielander, ÖBB-Postbus, am 09. März 2016 im Landhaus in Eisenstadt den Startschuss zum diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland, der in diesem Jahr bereits zum 12. Mal an besonders innovative Verkehrsprojekte vergeben wird. (Foto: Bgld. Landesmedienservice)

Auftakt zum 12. VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland 2016

09. März 2016 | 11:23 Autor: Land Burgenland Österreich, Burgenland

Eisenstadt (A) Unter dem Motto „Mobilität in Stadt und Land“ gaben Landeshauptmann Hans Niessl, Willi Nowak, VCÖ, und Harald Wielander, ÖBB-Postbus, im Landhaus in Eisenstadt den Startschuss zum diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland, der in diesem Jahr bereits zum 12. Mal für besonders innovative Verkehrsprojekte vergeben wird.

Gesucht werden dabei vorbildliche Projekte für eine umweltfreundliche Mobilität in den Städten und in den Regionen. Erster Preisträger im Jahr 2005 war der Verein Discobus. Im vergangenen Jahr wurde das „Mikro-ÖV System Ökotrip Pinka- und Stremtal und Güssing“ ausgezeichnet.

„Diese Projekte haben – ebenso wie alle anderen prämierten Initiativen – eine nachhaltige Wirkung auf das Mobilitätsverhalten im Burgenland. Es freut mich daher, dass wir auch heuer wieder diesen wichtigen Preis vergeben können, denn das Land Burgenland setzt seit vielen Jahren auf umweltfreundliche Mobilität und investiert kräftig in den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs. Einerseits, um den Individualverkehr zu reduzieren, andererseits, um damit einen nicht unwesentlichen Beitrag zu Klimaschutz zu leisten“, betonte Landeshauptmann Hans Niessl.

So werden beispielsweise mit der größten Bahnhofsoffensive und einem Investitionsvolumen von knapp 60 Millionen Euro die Bahnhöfe Mattersburg, Bruck / Bruckneudorf, Neusiedl am See, Wulkaprodersdorf und Baumgarten modern, bequem, sicher und barrierefrei. Das Land Burgenland gibt alleine im heurigen Jahr für den Bereich Öffentlicher Verkehr rund 17,5 Millionen Euro aus – zum Beispiel für eine 50%-ige Stützung von Zeitfahrkarten, für bessere Verbindungen, für das Top-Jugendticket. Das ist 3-mal so viel wie im Jahr 2000! Niessl dazu: „Vor 2 Jahren haben wir gemeinsam mit Experten und der burgenländischen Bevölkerung eine neue Gesamtverkehrsstrategie erarbeitet. ‚Mobilität für alle BurgenländerInnen‘ lautet dabei das Ziel. Auch für Menschen, die über keinen eigenen PKW verfügen oder auch für die Bevölkerung in den Streusiedlungen, muss es Angebote geben. Aus diesem Grund haben wir vor einigen Jahren die Idee der Mikro-ÖV-Systeme aufgegriffen. Das Burgenland nimmt bei der Entwicklung und Umsetzung von Mikro-V-Lösungen eine Vorreiterrolle an. Es sind mittlerweile 9 Mikro-ÖV Systeme im Land gut etabliert, die vom Land im Rahmen der Dorferneuerung und in der Verkehrskoordination gefördert wurden. 5 bis 6 neue Mikro-ÖV Systeme mit insgesamt 20 beteiligten Gemeinden sind derzeit durch das Projekt  ‚Dorfbus-Initiative Südburgenland‘ im Entstehen.“

Um derartige zukunftsweisende Impulse geht es auch beim diesjährigen Mobilitätspreis-Burgenland. Der VCÖ sucht in Kooperation mit dem Land und den ÖBB heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland vorbildliche Projekte für eine umweltfreundliche Mobilität in den Städten und in den Regionen. Einreichunterlagen gibt es beim VCÖ telefonisch unter (01) 8932697 oder online. Einsendeschluss ist der 5. Juni 2016. Beim VCÖ-Mobilitätspreis können (Verkehrs-)Unternehmen, Interessenvertretungen und ideelle Organisationen, Forschungseinrichtungen, (Fachhoch-)Schulen, Universitäten, Gemeinden, Städte, Bezirke und Bundesländer mit umgesetzten oder in der Umsetzung gesicherten Projekten teilnehmen. Privatpersonen können auch Ideen einreichen. Neben der Chance auf den Gewinn beim VCÖ-Mobilitätspreis Burgenland, gibt es auch die Chance als bestes Projekt Österreichs ausgezeichnet zu werden. Dieser VCÖ-Mobilitätspreis Österreich begeht heuer sein 25 Jahre Jubiläum. In diesen 25 Jahren gab es 3.935 Einreichungen, 289 innovative Projekte wurden ausgezeichnet. Die Teilnehmerzahl stieg von 50 im Jahr 1992 auf 326 Projekte im Vorjahr.

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