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Neu: Wirtschaft, Sprachen & Soziales an der FH Burgenland

Neu: Wirtschaft, Sprachen & Soziales an der FH Burgenland

12. April 2017 | 14:43 Autor: FH Burgenland Österreich, Burgenland

Eisenstadt (A) „An der FH Burgenland ist es sozial engagierten und interessierten jungen Menschen ab sofort möglich, im Rahmen einer fundierten internationalen betriebswirtschaftlichen Ausbildung auch ihre soziale Ader auszuleben“, erklärt Tonka Semmler-Matošić. Sie ist die Studiengangsleiterin des renommierten Bachelorstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen der FH Burgenland.  Mit der neuen Vertiefungsrichtung Social Business sichern sich Studierende neben einer fundierten BWL Ausbildung mit starkem Fokus auf Internationalität und Sprachen nun ab Herbst auch berufliche Perspektiven im sozialen Kontext.

Alles, was ein Studium braucht
Der Bachelorstudiengang Internationale Wirtschaftsbeziehungen ist der älteste Fachhochschulstudiengang überhaupt. „Seit 1993/94 bieten wir eine fundierte BWL Ausbildung mit speziellem Fokus auf Zentral-Osteuropa. Die Studierenden lernen eine zentral-osteuropäische Sprache, verbringen in diesem Land auch ihr Berufspraktikum“, so die Studiengangsleiterin. Sie können sich ab dem dritten Semester in die Bereiche Controlling – Rechnungswesen, Marketing – Sales, Einkauf – Logistik, Tourismusmanagement vertiefen. Neu ab Herbst ist die Möglichkeit, sich zum Thema Social Business zu spezialisieren. Konkret geht es dabei um die Arbeit in NPOs (Marketing, Fundraising, Unternehmensführung in Sozialen NPOs, Social Entrepreneurship etc). Absolventinnen und Absolventen arbeiten danach im Management sozialer Organisationen auch international, als Fundraising Manager, Projektkoordinator oder Humanitarian Programme Manager.

„Genau nach einem Studium wie diesem habe ich gesucht“, so Patricia Brand. Sie studiert im zweiten Semester an der FH Burgenland und besuchte davor eine HLW für Sozialmanagement. „Mit einer fundierten wirtschaftlichen Ausbildung sind meine Jobchancen einfach besser“, beschreibt sie ihre Studienmotivation. Ehrenamtlich gibt sie Asylwerbern, die im Studierendenheim der FH Burgenland untergebracht sind, Deutschunterricht. „Für mich kommt die neue Vertiefungsrichtung leider etwas zu spät, aber ich kann diese Kombination aus BWL, Sprachen und Social Business nur jedem ans Herz legen, der im Bereich Social Enterprises etwas machen will.“

Soziales Engegement im Trend
Aktuelle Studien belegen, der Trend vor allem unter jungen Menschen geht eindeutig in Richtung Soziales Engagement und Freiwilligenarbeit. „Diesen Enthusiasmus mit BWL Know-how auf solide Beine zu stellen, ist absolut zu befürworten“, unterstreicht Karl-Dieter Brückner. Er ist Landesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuz in Wien und selbst Absolvent der Internationalen Wirtschaftsbeziehungen. „Ich beobachte in den letzten Jahren einen eindeutigen Trend zur Akademisierung. Das ist gut so, denn gerade NGOs wie wir brauchen Spezialisten, die neben Idealismus und Empathie auch wirtschafltich gut ausgebildet sein sollen. Der internationale Fokus an der FH Burgenland rundet das Profil perfekt ab.“

Gemeinsam für eine bessere Zukunft
Der Unterricht an der FH Burgenland ist stark praxisorientiert. Studierende erhalten die Gelegenheit, in zahlreichen Projekten selbst Hand anzulegen und mit Unternehmen und Organisationen zusammenzuarbeiten. „Jedes Jahr legen wir in der Auswahl unserer Projekte Wert darauf, auch im Sozialbereich aktiv zu werden“, so Semmler-Matošić. Eine Studierendengruppe arbeitet aktuell mit dem südburgenländischen Verein Vamos zusammen. „Menschen, die am Arbeitsmarkt schwer vermittelbar sind – sei es mit körperlichem oder geistigem Handicap oder Langzeitarbeitslose – bekommen über Vamos die Gelegenheit, im Arbeitsprozess bleiben zu können“, so die Studierenden. „Sie arbeiten in Produktionsstätten des Vereins und werden von dort aus an andere Arbeitgeber weiter vermittelt.“

Die Studierenden erarbeiten aktuell ein Key Account Management Konzept für den Verein. „Wir haben eine Umfrage in Partnerunternehmen durchgeführt um herauszufinden, wie der Verein sein Spektrum noch erweitern kann bzw. seine Klienten noch erfolgreicher weitervermitteln kann“, erklärt Patrick Hergovich. „Außerdem haben wir uns nach vergleichbaren Einrichtungen auf nationaler Ebene, aber auch in Deutschland umgesehen und auf Ideensuche begeben“, so Stefan Froewis. Noch bis Ende Mai arbeitet das Projektteam mit Vamos zusammen.

Facts zum Studiengang
Bachelorstudium – Wirtschaftsstudium mit zentralosteuropäischer Dimension – 6 Semester – Vollzeit (MO bis FR) oder berufsbegleitend (jede Woche: Freitag halbtags, Samstag ganztags) – Akademischer Grad „Bachelor of Arts in Business“ – Studienort Campus Eisenstadt – Zugang: Matura, Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung, Vorbereitungslehrgang mit Zusatzqualifikationsprüfung. Absolventen arbeiten in national aber auch international agierenden Unternehmen.

Studierende erhalten die Möglichkeit, sich in folgenden Bereichen zu spezialisieren: Finanz-, Rechnungswesen und Controlling, Logistik – Export, Marketing – Sales, Tourismusmanagement und NEU ab Herbst 2017 Social Business Management.

Anmeldungen für einen Studienstart im Herbst 2017 werden noch entgegengenommen.

    FH Burgenland | Fachhochschule Burgenland GmbH

    Campus 1, 7000 Eisenstadt, Österreich
    +43 5 7705-0

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