Neun Lehrlinge beginnen ihre Karriere bei 1zu1 Prototypen: High-Tech-Unternehmen engagiert sich stark in der Lehrlingsausbildung

Neun Lehrlinge beginnen ihre Karriere bei 1zu1 Prototypen: High-Tech-Unternehmen engagiert sich stark in der Lehrlingsausbildung
Neun Jugendliche haben Anfang September ihre Lehre bei 1zu1 Prototypen in Dornbirn begonnen – im Bild mit ihren Ausbildnern Mario Godec (l.), Sarah Gindelhumer (m.) und Daniel Schäffler (r.). (Foto: Darko Todorovic)

Dornbirn (A) 1zu1 Prototypen bildet seit Anfang September neun neue Lehrlinge in den Berufen Kunststoffformgeber/-techniker, Metalltechniker/Zerspanungstechniker und Bürokauffrau aus. In der modernen Lehrwerkstätte bietet das Dornbirner High-Tech-Unternehmen den Fachkräften von morgen die neuesten Technologien zur Kunststoff- und Metallbearbeitung.

„Die Lehrlingssuche verlief dieses Jahr sehr gut“, erzählt Geschäftsführer Hannes Hämmerle. „Es war jedoch klar spürbar, dass im Raum Dornbirn viele gute Arbeitgeber ansässig sind, die sich ebenfalls in der Lehrlingsausbildung engagieren.“ Die Nachfrage nach Lehrstellen sei enorm. Bei den Stellen der technischen Berufe wurden aus 45 Bewerbern die besten acht Jugendlichen gewählt. Auf eine Stelle im Büro bewarben sich rund 120 Bewerberinnen. Derzeit bildet 1zu1 Prototypen insgesamt 31 Lehrlinge in fünf Berufen aus, das sind mehr als 20 Prozent der 140 Beschäftigten.

Berufe wandeln sich: Mädchen motivieren
Neun Jugendliche traten Anfang Monat ihre Ausbildung an: Vier Burschen absolvieren die Lehre zum Kunststoffformgeber, vier weitere die Ausbildung zum Metalltechniker/Zerspanungstechniker, ein Mädchen startet eine Lehre zur Bürokauffrau.

Rückläufig war in diesem Jahr der Anteil der Mädchen bei den Bewerbungen, bedauert Hämmerle: „Für unsere technischen Berufe haben sich kaum Mädchen beworben.“ Künftig möchte das Unternehmen mehr Mädchen für technische Berufe begeistern. „Die Möglichkeit bei 1zu1 Prototypen zu ‚schnuppern‘, sollte von Mädchen verstärkt wahrgenommen werden. Denn die Chancen in technischen Berufen sind sowohl in der Ausbildung, als auch danach um ein vielfaches höher als in anderen Branchen“, betont Hämmerle.

Gutes Lern- und Arbeitsumfeld
Um den Lehrlingen die bestmögliche Ausbildung zu garantieren, wurde die Lehrwerkstätte in den vergangenen Jahren mehrmals modernisiert. „Alle Lehrlinge arbeiten mit den neuesten Technologien zur Kunststoff- und Metallbearbeitung“, schildert Daniel Schäffler, Leiter der Lehrwerkstätte. „Sie arbeiten bei uns auf denselben Maschinen wie sie auch bei der Abschlussprüfung verwendet werden.“

Um die Jugendlichen optimal zu unterstützen, bietet ihnen 1zu1 Prototypen eine bezahlte Lernzeit. „Unser Zerspanungstechniker dürfen bei uns im ersten Lehrjahr jeden Freitagvormittag für die Berufsschule lernen“, erzählt Schäffler. Dieses Angebot wird von den Lehrlingen sehr gerne in Anspruch genommen. Dank eines Prämiensystems können die Lehrlinge bis zu 20 Prozent mehr verdienen. „Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir unseren Mitarbeitern ein gutes und spannendes Arbeitsumfeld bieten. Ziel ist es, dass sie auch nach der Lehre bei uns bleiben.“  Strengen sich die Auszubildenden an, steht einer Karriere im Unternehmen nichts im Weg.

Auch in der Freizeit bietet ihnen das High-Tech-Unternehmen ein umfangreiches Angebot: Von Lauftraining, Mountainbiken bis über Rückentraining stehen den Lehrlingen an Freizeitaktivitäten alle Möglichkeiten offen. Wichtig ist Hannes Hämmerle aber auch die Vermittlung der Bedeutung von gesunder Ernährung. „In unserer Kantine wird gesund gekocht. Zudem stellen wir unseren Mitarbeitern auch kostenloses Obst zur Verfügung.“

Über 1zu1 Prototypen
1zu1 Prototypen mit Sitz in Dornbirn/Vorarlberg gehört europaweit zu den führenden Anbietern von 3D-Druck, Rapid Prototyping und Rapid Tooling. Für Kunden wie Daimler, MTU Aero Engines, Playmobil oder Roche Diagnostics erstellt das Unternehmen Modelle und Kleinserien in Kunststoff und Metall. Für die Fertigung setzt 1zu1 Prototypen die gängigsten Rapid-Prototyping-Verfahren ein, insbesondere den 3D-Druck und verschiedene Kunststoff- und Metallgussverfahren. Besonders die Fertigungsverfahren zur Modellerstellung und das Geschäftsfeld „Rapid Tooling“ wurden dazu in den vergangenen Jahren stark erweitert.

Gegründet wurde das Unternehmen 1996 von Wolfgang Humml und Hannes Hämmerle. Am Beginn standen eine Betriebsfläche von 250 Quadratmetern, zwei Mitarbeiter und zwei Vakuumgießanlagen. Heute erwirtschaften mehr als 140 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 15 Millionen Euro in unterschiedlichsten Technologien, die unter den Begriffen 3D Drucken, Rapid Prototyping, Rapid Tooling und Additive Manufacturing bekannt sind.

 

1zu1 Prototypen GmbH & Co KG

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